Infos

Aus Sorge um die Lebensgrundlagen für unsere Nachkommen bemühen wir uns um eine verantwortbare Energiepolitik als Alternative zur unverantwortbaren Atomenergienutzung. Wir empfinden die bisherige Nutzung der Atomenergie als bedrohlich und wir versuchen die um uns üblichen Verdrängungen der enormen Risiken der Atomenergie zu überwinden Gleichzeitig wollen wir einen Beitrag zur Energiewende leisten und treten für einem verantwortungsvollen Umgang mit der Energie ein.

Dabei sehen wir als Hauptaufgaben

  1. das Bemühen um Energieeinsparung,
  2. das Bemühen um effiziente Energienutzung
  3. die Weiterentwicklung regenerativer Energien.

Wir wollen nicht nur billig überreden, sondern wirkliche Einsichten erreichen. Mit den unten aufgeführten Info-Flyern, die wir in unregelmäßigen Abständen veröffentlichen, versuchen wir, dies mit kleinen beständigen Schritten und grundlegenden Argumenten.

Informationen für Umweltschützer

Das Atomkraftwerk Gundremmingen

01.01.2022

01_AKW-Gundremmingen | Erstellt Okt. 2001, Stand: 30/12/21 

 

Das Atomkraftwerk Gundremmingen
 
In Gundremmingen läuft und bedroht uns noch Deutschlands letzter Siedewasserreaktor 

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Interview Regionalfernsehen a.tv mit Raimund Kamm

17.12.2021

15.12.2021

Wegen der bevorstehenden Abschaltung des AKWs in Gundremmingen führte das Regionalfernsehen a.tv ein Interview mit unserem Vorsitzenden Raimund Kamm.

Hier gehts zum Interview


Windkraft kann und muss Klima und Wald schützen

03.11.2021

 Informationen für UmweltschützerInnenNo 2019-3 Erstellt 14.9.2019 / Stand 3.11.2021

 Die Erdtemperatur steigt und bedroht in wenigen Jahrzehnten die Existenz der Menschheit in bisher den meisten Mitbürger*innen nicht bewusstem Maße. Schon vorher werden voraussichtlich in Deutschland heutige Wälder durch Trockenheit und Schädlingsbefall großflächig zusammenbrechen. 

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Kein Kilo entsorgt

20.10.2021

 Informationen für Umweltschützer Nr. 9 / Erstellt: 1.10.2008 / Stand 20.10.2021

 Bis Ende 2020 wurden 15.944.000* Kilo  Spaltelementmüll in Deutschland erzeugt 

 * Für Ende 2018 nennt die offizielle GRS Länderumfrage 15.643 t. Hochrechnung: 7 AKW haben in 2019 162 t produziert. Nach der Stilllegung von Philippsburg 2 haben 6 AKW in 2020 noch 139 t erzeugt. 

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Infraschall

30.04.2021

 Informationen für UmweltschützerInnen Nr. 36 erstellt: 27.12.2015 / Stand 03.04.2021

 Zuerst ein persönliches Bekenntnis: Als ich um das Jahr 2011 erstmals von Infraschall hörte, hatte ich das Wort noch nie bewußt wahrgenommen. Zuhause habe ich dann im Inter-net nachgeschaut. Schall kann man einteilen in: Hör-, Ultra und Infraschall. https://de.wikipe-dia.org/wiki/Infraschall [28.12.15] 

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Menschengemachte Erdaufheizung durch CO2 und andere Treibhausgase

17.03.2021

Erstellt: 26.2.07 | Stand: 16/03/21

FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager + für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.
Vorstand: Ulrike Brenner (Ellerbach/Holzheim), Monika Hitzler (Kicklingen), Raimund Kamm (Augsburg)
Es schreibt: Raimund Kamm, r.Kamm@anti-akw.de www.atommuell-lager.de 

 Naturwissenschaftlich unstrittig: 

  • Ohne Sonnenstrahlung wäre es auf unserer Erde kälter als minus 200 ° C. Dank der Sonnenstrah-lung gibt es Leben auf der Erde. Die meiste Strahlung von der Sonne geht kurzwellig durch unsere Atmosphäre und deren Treibhausgase (THG) hindurch, trifft auf die Erde und erwärmt diese. In der Folge strahlt die Wärme mit langen Wellen auch wieder „nach oben“. Die von der Erde kommende langwellige Wärmestrahlung wird zum Teil von den Molekülen der THG aufgenommen und erwärmt sie. Von diesen Molekülen geht auch wieder Wärmestrahlung zur Erde. Ohne diesen Treibhausgaseffekt wäre es auf der Erde im Schnitt minus 18°C (Celsius) kalt. Siehe. 

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Bis Ende 2020 wurden 15.944.000* Kilo Spaltelementmüll in Deutschland erzeugt. Kein Kilo entsorgt

04.03.2021

Erstellt: 01.10.08 – Stand: 04.03.2021

 Seit 1957 wird in deutschen Atomreaktoren Uran gespalten und dabei Atommüll erzeugt. Die-ser ist unvorstellbar radioaktiv. Ein halbes Jahr nach Entnahme der verstrahlten Spaltelemente (verharmlosend Brennelemente genannt) aus einem AKW strahlen diese über 1 Milliarde Mal so stark wie ein Uranspaltelement vor dem Reaktoreinsatz. Das ist, als wenn ein 1 m hoher Baum auf 1 Millionen km Höhe wüchse. Nach einigen weiteren Jahren ist die Radioaktivität noch etwa 5 Millionen mal so groß wie die von Uran. Dann klingt die Radioaktivität immer langsamer ab. Noch nach 1 Million Jahre ist sie viel höher als die von Uran. Allgemein: Um-weltlexikon. 

Bis Ende 2018 wurden in Deutschland rund 15.643.000 Kilo dieses Spaltelementmülls erzeugt. Jedes Betriebsjahr produziert ein großer Leistungsreaktor rd. 27.000 kg hochradioaktiven Atommüll. Dieser braucht mehrere Millionen Jahre um wieder auf das Radioaktivitätsniveau von Uran (25.000 Kernzerfälle je Gramm und Sekunde) abzuklingen. 

 * Für Ende 2018 nennt die offizielle GRS Länderumfrage 15.643 t. Hochrechnung: 7 AKW haben in 2019 162 t produ-ziert. Nach der Stilllegung von Philippsburg 2 haben 6 AKW in 2020 noch 139 t erzeugt. 

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Suche und Bau eines Endlagers in Deutschland – Aufbruch 2020

10.02.2021

Erstellt 13.9.220 – Stand: 10.02.2021

 Wie der Atommüll erzeugt wurde und wird 

In Deutschland wurde seit dem 31. Oktober 1957 in Atomreaktoren hochradioaktiver Atommüll produziert. Damals begann die Kettenreaktion im Forschungsreaktor Garching. Dann wurden Re-aktoren in Rossendorf bei Dresden, in Karlsruhe, im bayerischen Kahl, … in Betrieb genommen. In allen Reaktoren wird Uran gespalten. 

Dabei entstehen extrem strahlende Stoffe. Nach der Entnahme aus dem Reaktor strahlen die Spaltelemente (viele sagen Brennelemente) mehr als eine Milliarde Mal stärker als die Uranele-mente zu Beginn der Kernspaltungen. Das sind für uns Menschen schwer vorstellbare Größen. In den ersten Jahren klingt die Strahlung schnell ab – und dann immer langsamer. Der Atommüll in den Castoren strahlt noch etwa fünf Millionen Mal mehr als die „frischen“ Uranelemente. Auch nach einer Million Jahre strahlt dieser Müll noch viel stärker als Uran. 

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Das Atomkraftwerk Gundremmingen – In Gundremmingen läuft und bedroht uns Deutschlands letzter Siedewasserreaktor

17.10.2020

Erstellt Oktober 2001 / Stand 17/09/2020

In Schwaben steht im Landkreis Günzburg zwischen Augsburg und Ulm das AKW Gundremmingen. Zwei Blöcke a 1.344 MW (1.344.000 kW. Netto: 1.284.000 kW) lieferten durchschnittlich je 10,5 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das AKW selber verbrauchte für seinen Betrieb ähnlich viel Strom wie die 290.000 Einwohner der Stadt Augsburg. Dieser Eigenverbrauch des AKW ist im Unterschied zum Eigenverbrauch von Betrieben mit PV-An­lage nicht EEG-Umlagepflichtig. Block B wurde am 31.12.2017 stillgelegt.

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Stromverluste durch Abregeln von EEG-Anlagen? 0,7 % unseres Windstroms gingen 2012 verloren – 2019 gar 5 %

18.07.2020

 „Ständig sehe ich Windräder, die nicht laufen. Haben wir zu viele? Lohnen neue Windräder gar nicht, so lange wir die Stromleitungen und die Speicher nicht ausgebaut haben? Werden die Anlagen schikanös immer wieder abgeregelt?“. Nein! 

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